Hausgemacht

Einige Programm-Titel:

In Musik und Texten wurde zurückgeblickt – auf Kindheit und Aufbruch, Verliebtheit, Gesellschaft und auf das, was war. Dabei spannte das Ensemble einen weiten Bogen von bekannten Liedern und Chansons aus dem deutschsprachigen Repertoire. Auf dem Programm standen unter anderem Stücke von Klaus Hoffmann, Reinhard Mey, Hannes Wader, André Heller und Peter Freudenthaler. 

  • Kinder erkennen sich am Gang
  • Der Junge und das Meer
  • Verzeih
  • Es ist an der Zeit
  • Leon Wolke
  • Mein Weg ist mein Weg

Diese und weitere Titel spannten einen Stimmungsbogen zwischen Melancholie, Nachdenklichkeit und poetischer Klarheit.

Der rote Faden des Abends war das Erinnern selbst: nicht als bloßer Rückblick, sondern als lebendige Bewegung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Damit versprach das Konzert einen atmosphärisch dichten Abend für alle, die Musik mit Tiefgang, Wort und Ausdruck schätzen. Das Publikum wurde nicht enttäuscht.

Die musikalische Umsetzung übernahm das Ensemble Hausgemacht mit Carolin Junghenn am Akkordeon, Horst Junghenn an der Tuba, Anton Adel an der Oboe, Reiner Gnau am Klavier und Gesang sowie Angelika Röhle mit Texten. Gerade diese ungewöhnliche Besetzung verlieh den bekannten Liedern eine eigene Farbe und schaffte Raum für feine Zwischentöne und neue Hörperspektiven.

Angelika Röhle führte durch das Programm, beschrieb die Lieder und deren Inhalt, erzählte von den Geschichten, die hinter den Texten und Melodien stehen. So mancher Kommentar ging unter die Haut und erhielt für sich bereits Applaus.

Am Ende ging es nicht ohne zwei Zugaben. Nach einem Abendlied sang das Publikum bei „Gute Nacht, Freunde“ nach Kräften mit.