Alte Postkarten

Eine kurze Geschichte zur Postkarte

Sehr ausführliche Informationen zum Thema Postkarte sind unter der folgenden Adresse zu finden: https://de.wikipedia.org/wiki/Postkarte

Diese Postkarte von 1899

Zeichnung von R. Manger: Blick vom Spiegelteich zum Christenberg

… erhielten wir aus Melsungen, herzlichen Dank dafür! Das Motiv der Karte zeigt den Blick vom Spiegelteich bergan über den Wald bis hinauf zur Martinskirche. Die Zeichnung hat R. Manger am 25. Juli 1899 angefertigt und die Karte dann sogleich mit einem Gruß an Finanzrat Herget in Cassel versandt.

Wer war R. Manger?

Recherche in den Häuserbuchakten

Bei Recherchen in den Häuserbuchakten fand Armin Weber einige Hinweise zu «R. Manger»: Der Zeichner und Verfasser der Postkarte könnte Rudolf Albert Manger gewesen sein. Rudolf Albert (*1868 +1942 Frankfurt, 1892 Oberpostassistent in Cassel, heiratete 1892 in Kassel Martha Elise Kettig aus Melsungen. Die Eltern von Rudolf Albert Manger waren Heinrich Manger (*1842 Wetter +1923 Biedenkopf), Schönfärber, Kaufmann und Elise (Elisabeth) Marie Wilhelmine Christiane Hosch, Ludwig Hoschs Witwe, die 1866 geheiratet haben. Die Mutter lebte in Münchhausen im Haus Nr. 58, heute Marburger Str. 68. Das Ehepaar bekam sechs Kinder.

Historische Ansichten

Der Christenberg bei Münchhausen ist seit Jahrhunderten immer wieder Motiv für Postkarten, Zeichnungen und mehr. Ein ehemaliger Münchhäuser hat die folgenden feinen Preziosen aufgestöbert und dem Förderkreis geschenkt, ein herzliches Danke dafür an Rudolf. K. Wagner!

Eine Postkarte von 1905

… belegt die Bekanntheit des Christenbergs und die Beliebtheit des Spiegelteich-Motivs!

Diese Postkarte zeigt eine Zeichnung von Otto Ubbelohde. Der Künstler lebte von 1867 bis 1922.

Die Darstellung zeigt die Martinskirche auf dem Christenberg im Winter, Blick aus Südwesten.

Die Zeichnung könnte Anfang des 20. Jhts. entstanden sein, vom Format entspricht die Karte jener von 1905.

… eine weitere Karte von 1916

Die Abbildungen auf dieser Karte zeigen die Kirche auf der Südseite sowie die Außenkanzel und geben einen Eindruck von der damaligen Gestaltung des Friedhofes.

Stahlstich von 1852

Im Jahr 1850 zeichnete Heinrich Merz diese Ansicht der Martinskirche. Der gebürtige Schweizer war Zeichner und Kupfer- und Stahlstecher, er lebte von 1806 bis 1875.

Diese Zeichnung war die Vorlage für den hier abgebildeten Stahlstich, angefertigt im Jahr 1852 von Julius Umbach. Der deutsche Kupfer- und Stahlstecher lebte von 1815 bis 1877.