Eine kurze Geschichte zur Postkarte
Ursprünglich wurden sie auch als Korrespondenzkarten bezeichnet. Die erste deutsche Postkarte wurde im Jahr 1870 versandt. Gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts kamen neue Druckverfahren zur Anwendung, wodurch sich Ansichtskarten mehr und mehr durchsetzten und eine breite Verwendung fanden.
Mit dem Bremer Postvertrag wurde die Postkarte ab dem 1. Juli 1875 zum internationalen Versand in 21 Ländern zugelassen. Der Weltpostvertrag erweiterte den Geltungsbereich ab dem 1. Juni 1878 über den größten Teil der Erde.
Sehr ausführliche Informationen zum Thema Postkarte sind unter der folgen Adresse zu finden: https://de.wikipedia.org/wiki/Postkarte
Diese Postkarte von 1899

… erhielten wir aus Melsungen, herzlichen Dank dafür! Das Motiv der Karte zeigt den Blick vom Spiegelteich bergan über den Wald bis hinauf zur Martinskirche. Die Zeichnung hat R. Manger am 25. Juli 1899 angefertigt und die Karte dann sogleich mit einem Gruß an Finanzrat Herget in Cassel versandt.
Recherche in den Häuserbuchakten
Bei Recherchen in den Häuserbuchakten fand Armin Weber einige Hinweise zu «R. Manger»: Der Zeichner und Verfasser der Postkarte könnte Rudolf Albert Manger gewesen sein. Rudolf Albert (*1868 +1942 Frankfurt, 1892 Oberpostassistent in Cassel, heiratete 1892 in Kassel Martha Elise Kettig aus Melsungen. Die Eltern von Rudolf Albert Manger waren Heinrich Manger (*1842 Wetter +1923 Biedenkopf), Schönfärber, Kaufmann und Elise (Elisabeth) Marie Wilhelmine Christiane Hosch, Ludwig Hoschs Witwe, die 1866 geheiratet haben. Die Mutter lebte in Münchhausen im Haus Nr. 58, heute Marburger Str. 68. Das Ehepaar bekam sechs Kinder.




