Luftbild vom Christenberg

Förderkreis Christenberg e.V.

Christenberg

Seit vielen Jahren ist er ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer, Radfahrer, Reiter und Reisende aller Art.

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Der Aufstieg auf den 387 m hohen Bergsporn am westlichen Rande des Burgwaldes lohnt sich auf jeden Fall. Beim Blick auf den Horizont in Richtung Rothaargebirge und Sauerland kann man die Seele baumeln lassen.

Am Fuße des Berges liegt der idyllische Spiegelteich. Auf seiner Wasseroberfläche spiegelt sich der Christenberg mit der Martinskirche.

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Der Christenberg liegt ca. vier Kilometer östlich von Münchhausen im Burgwald, in einem der größten geschlossenen Waldgebiete Deutschlands. Von hier bietet sich ein herrlicher Rundblick über das Rothaargebirge und seine Ausläufer.

1227 wurde der Berg als „Kesterburg“ erstmals urkundlich erwähnt. Aus dem Namen „Kesterburg“, der sich in seinem ersten Teil von Castrum (Kastell – „Heer-Lager“) ableiten lässt, entstand durch sprachliche Veränderung der Name „Christenberg“. Der ursprünglich zweite Namensteil …“burg“ hat dem Waldgebiet zwischen Marburg und Frankenberg seinen Namen gegeben (Burgwald).

Der Christenberg war in seiner Geschichte zwei Mal relativ dicht besiedelt, und zwar in der frühkeltischen Zeit von der zweiten Hälfte des 5. bis zum Ende des 3. Jahrhunderts vor Christus und in der fränkischen Zeit vom 7. bis zum 9. Jahrhundert. In der Keltenzeit befand sich auf dem Berg eine stadtartige Besiedlung. In fränkischer Zeit diente die starke Festungsanlage der fränkischen Reichsgewalt als Grenzbollwerk gegen die feindlichen Sachsen.

Ausgrabungen aus den Jahren 1953/54 haben ergeben, dass diese Kirche zwei Vorgängerbauten aus ottonischer (um 1000) und vielleicht sogar karolingischer Zeit (um 800) hatte. An ihrer Stelle wurde im 11. Jahrhundert das jetzige schmalere und kürzere Kirchenschiff errichtet.